Heizung

„Ich höre nicht auf Gerüchte“

  • 25.03.2025
  • 3 Minuten
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Wärmepumpen funktionieren nur in Neubauten? Von wegen! Süwag-Kunde Jürgen Lorz hat sich vom Gegenteil überzeugt. Er heizt sein altes Wohngebäude klimafreundlich, unterstützt von Sonnenstrom.

Glaubt man den gängigen Vorurteilen, könnte sein Zuhause ungeeigneter nicht sein. Jürgen Lorz wohnt in einem Altbau: Baujahr 1900, nur das Dach ist gedämmt, eine Fußbodenheizung gibt es nicht. Hier eine Wärmepumpenheizung installieren? Das kann nicht funktionieren – oder etwa doch?

Als sich der Süwag-Kunde diese Frage erstmals stellt, ist gerade der Krieg in der Ukraine ausgebrochen. Gas ist auf einmal knapp und teuer. „Aufgrund dieser Problematik habe ich mich entschieden, auf alternative Energie umzustellen“, berichtet er. Welche Lösung aber eignet sich als Nachfolger für seine Gasheizung?

Auf der Suche nach Antworten wird Jürgen Lorz bei der Süwag fündig. Im Internet entdeckt er die Möglichkeit, sich Energieberater nach Hause zu holen. Sie prüfen vor Ort, welche Technologie die Richtige ist und wie eine neue Heizung zu planen ist. „Da musste ich nicht lange überlegen“, meint der Hausbesitzer. „Es wird ja viel Quatsch erzählt, wenn es um Energie geht. Ich spreche lieber mit Fachleuten und höre nicht auf Gerüchte.“

Gesagt getan. Gemeinsam mit Süwag-Experte Frank Herbener inspiziert Jürgen Lorz sein Mehrfamilienhaus in Frankfurt-Nied vom Keller bis zum Dach. „Diese Immobilie erfüllt wirklich alle Aspekte, von denen oft behauptet wird, sie stünden einer Wärmepumpenheizung im Weg“, sagt Frank Herbener. „Doch das stimmt nicht. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch in vielen älteren Gebäuden effizient, die nicht den neuesten energetischen Standards entsprechen. Oft ist mehr möglich, als man denkt.“

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kostenlose Umweltwärme nutzt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Nur ein Viertel der benötigten Energie wird in Form von Strom zugeführt. Das macht diese Technologie besonders energiesparend.

Im Fall von Jürgen Lorz stellt sich heraus: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die ideale Lösung. Nur wenige Heizkörper werden ausgetauscht, um eine optimale Wärmeübertragung zu gewährleisten. Viele der alten Rippenheizkörper können aber auch bleiben. Und die fehlende Fassadendämmung? „Die Energieexperten haben berechnet, dass ich nicht zwingend dämmen muss“, berichtet er. „Das Geld dafür hätte ich auch gar nicht gehabt.“

Damit er die Investition einfacher stemmen kann, berät die Süwag Jürgen Lorz auch zu Fördermöglichkeiten. Bis zu 70 Prozent Zuschuss sind aktuell für eine Umrüstung drin. In seinem Fall gibt der Staat 17.000 Euro dazu – für die Anschaffungskosten von Wärmepumpe plus Solaranlage. „Dass ich meine Heizung klimafreundlich mit eigenem Ökostrom betreiben will, stand von Anfang an fest“, meint Lorz. „Eine Solaranlage kann sich bei den derzeitigen Strompreisen richtig lohnen.“

Das Komplettpaket von der Süwag lohnt sich für Jürgen Lorz auch aus einem anderen Grund: „Frank Herbener war über die gesamte Projektphase hinweg mein Ansprechpartner und hat sich um alles gekümmert: zum Beispiel die Gewerke koordiniert, damit alles Hand in Hand geht“, sagt er. „Da ich bei der Feuerwehr im Schichtdienst arbeite, wäre das anders gar nicht gegangen.“

Seit 2023 heizt Jürgen Lorz nun mit seiner Wärmepumpe – und ist zufrieden mit dem Heizungstausch: „Die Wärme in den Räumen ist wirklich angenehm. Mit dem Wissen, dass sie energiesparend und zukunftssicher erzeugt wird, fühlt’s sich nochmal besser an“, meint der Süwag-Kunde. Er weiß: Durch die weiter steigenden CO2-Preise werden fossile Energiearten wie Erdgas immer teurer. Auf lange Sicht wird sich die neue Heizung in seinem alten Haus also noch mehr rentieren.

Heizen mit Sonnenstrom: Sehen Sie im Video, wie wir für Jürgen Lorz die Solaranlage aufs Dach gebracht haben.

Fotos: Mike Wenski/Süwag, Video: Süwag


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