Energiemythen

„Wärmedämmung führt zu Schimmel“

  • 02.09.2025
  • 1 Minute
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Fake! Wärmedämmung sorgt dafür, dass das Risiko für Schimmelbildung sinkt. Auf der warmen und trockenen Innenseite einer gut gedämmten Außenwand hat Schimmel keine Chance. Denn Schimmel entsteht nur dort, wo es feucht ist – etwa wenn warme Raumluft auf kalte Wandflächen trifft. Wie bei einer Glasflasche, die aus dem Kühlschrank kommt, kondensiert die warme Luft und Tauwasser bildet sich. In der kalten Jahreszeit setzt sich so Feuchtigkeit auf Holz, Tapeten oder Putz ab, wodurch dort Schimmelsporen wachsen können. Damit das nicht passiert, ist bei der Sanierung wichtig: Wärmebrücken, also Stellen an der Fassade, an denen Wärme schneller abfließt als an anderen Bereichen, unbedingt vermeiden! Denn dort bildet sich leicht Tauwasser und es entstehen Einfallstore für Schimmel. Wer mit einem Fachbetrieb arbeitet, ist auf der sicheren Seite. Und denken Sie daran: Nach der Sanierung halten Ihre Wände die Wärme besser. Sie müssen zwar weniger heizen, aber häufiger lüften, damit die Feuchtigkeit nach draußen kann.

Paula Vehmeier,
Süwag-Nachhaltigkeitsexpertin

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Fotos: Anastassiya Bezhekeneva/Shutterstock.com, Süwag


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