Selbstversorgung

Einfach unabhängig

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  • 25.06.2024
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Gemüse aus dem eigenen Beet, selbst erzeugter Strom: Davon träumen gerade viele. Wir haben Tipps, die sich im Garten, aber auch auf dem Balkon umsetzen lassen.

Aus Abfall wird Dünger

Organische Abfälle aus Garten und Küche verwandeln sich auf dem Komposthaufen in wertvollen Humusdünger. Grobe und feine Bestandteile sind dafür die ideale Mischung. Tipp: Legen Sie den Haufen direkt auf den Boden auf: Dann können Würmer, die die Abfälle zu Humus verarbeiten, problemlos hineinwechseln. Für Balkon und Wohnung empfehlen sich Küchenkomposter. Luftdicht verschlossen entsteht mittels Fermentierung aus Abfällen sogenannter Komposttee, mit dem Sie Ihre Pflanzen düngen können.

Warme Unterlage

Hochbeete gibt es von mini bis XXL. Da sie mit unterschiedlichen Schichten Erde und kleineren Ästen befüllt werden, entsteht Verrottungswärme. Sie liegt immer etwas höher als die normale Bodentemperatur. Dadurch keimen und wachsen Pflanzen schneller. Auch die Ernte fällt üppiger aus als im normalen Beet.

Wasser marsch!

Fangen Sie Regenwasser in einer Tonne auf. So erhalten Sie kostenloses Gießwasser. Pflanzen vertragen es zudem besonders gut, weil es kalkfrei ist. An trockenen Tagen sollten Sie die Tonne mit einem Deckel abdecken: So vermeiden Sie Verdunstung und verhindern, dass durstige Vögel ins Wasser fallen. Alternativ können Sie spezielle Regentonnen mit Fallrohranschluss aufstellen oder einen Regenwassertank in die Erde einlassen.

Strom aus Sonne

Mit einer Photovoltaikanlage ernten Sie einen Teil Ihres Strombedarfs direkt vom eigenen Dach. Oft erzeugt sie jedoch mehr grüne Energie, als Sie gerade verbrauchen können. Batteriespeicher nehmen diesen Überschuss auf. Dadurch steigern Sie Ihren Eigenverbrauch um mindestens die Hälfte. Zugleich sinken die Stromkosten deutlich. Die Solarexperten der Süwag beraten Sie gerne dazu:
suewag.de/stromspeicher

Unter Dach und Fach

Ein Gewächshaus verlängert die Pflanzsaison um einige Wochen. Hier wachsen schon Frühstarter wie Radieschen, wenn es draußen noch fröstelt. Wärme liebende exotische Früchte wie Kiwis haben im Treibhaus das ganze Jahr über ein ideales Klima. Zudem können Sie frostempfindliche Pflanzen darin geschützt überwintern.

Kleine Fläche, große Ernte

Knackiger Salat oder süße Beeren – einige Pflanzenarten können Sie sogar auf dem Balkon oder der Fensterbank anbauen. Wählen Sie dafür Sorten, die speziell für Töpfe gezüchtet sind. Sie werden nicht besonders groß, sind aber ziemlich ertragreich. Wer klein anfangen möchte, probiert es am besten mit Kräutern. Diese brauchen allerdings einen sonnigen Platz, ebenso wie viele Gemüsearten. Feldsalat, Spinat, aber auch Himbeeren kommen dagegen mit Halbschatten klar.

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Mit dieser Wurmkiste machen Sie in Ihrer Wohnung aus Ihren Küchenabfällen hochwertigen Kompost für Balkon und Garten – ganz einfach und ohne Gerüche! Jetzt bis zum 31. Juli 2024 mitmachen und eine Wurmkiste gewinnen!

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Viel Glück!

Illustration: mit Material von Shutterstock.com, Foto: wurmkiste.at

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