TERIYAKI

Geschmacksreise nach Fernost

Weiterlesen
  • 25.06.2024
  • 2 Minuten
  • 0

Sie träumen von Urlaub? Die exotischen Aromen der Teriyaki-Soße befördern Sie zumindest kulinarisch in die Ferne – zum Beispiel in einer Marinade für glänzenden Ofenlachs.

Japan im 17. Jahrhundert: eine prachtvolle Ära der Samurai und Geishas. Damals beginnen japanische Köche, ihre Kreationen mit einer geheimnisvollen Soße zu veredeln: Teriyaki. Der Name setzt sich aus den beiden Wörtern „Teri“ für Glanz und „Yaki“ für Grillen oder Braten zusammen.

Die klassische Variante besteht aus Sojasoße, süßem japanischen Reiswein und Zucker und diente ursprünglich als Marinade für Fisch oder Geflügel. Der namensgebende Glanz entsteht dabei, wenn der Zucker beim Erhitzen karamellisiert. Das klappt übrigens auch mit alternativen Süßungsmitteln wie Honig oder Ahornsirup.

Unsere Autorin
Foodbloggerin Sun-Mi Jung verrät Ihnen an dieser Stelle regelmäßig Tipps für gutes Essen und Rezepte, die großen Genuss für kleines Geld versprechen.

Einwanderer brachten die kulinarische Besonderheit im 20. Jahrhundert in die USA. Die süßlich-herzhafte Soße eroberte die amerikanischen Gaumen im Sturm – und von dort aus die ganze Welt. Inzwischen ist Teriyaki ein globaler Superstar. Internationale Köche haben die Glanz-Soße vielfach neu interpretiert und zum Beispiel Zutaten wie Knoblauch, Ingwer oder Chili ins Spiel gebracht. Doch egal ob in der traditionellen oder einer modernen Version: Teriyaki eignet sich perfekt für saftiges Fleisch und knuspriges Gemüse vom Grill.

Auch Lachs lässt sich mit dieser Soße veredeln, wie mein Rezept für gebackenen Ofenlachs beweist. Das Gericht ist mit ein paar einfachen Handgriffen zubereitet. Servieren Sie dazu lauwarmen Spinatsalat mit dunklem Sesamöl, eine Portion Reis – und los geht die asiatische Geschmacksreise!

Rezept für Lachs aus dem Ofen mit glänzender Sojasoße

Ofenlachs

Zutaten für vier Portionen:

  • 4 Lachssteaks (je ca. 150-200 g)
  • 2 Esslöffel Sojasoße
  • 2 Esslöffel Mirin (süßer Reiswein)
  • 2 Esslöffel Honig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Teelöffel frischer Ingwer, gerieben
  • 2 Frühlingszwiebeln, in schräge Ringe geschnitten
  • Sesamsamen
  • Salz und Pfeffer

Anleitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen (Umluft).

Sojasauce, Mirin, Honig, Knoblauch und Ingwer in einem Topf verrühren, um die Teriyaki-Marinade zuzubereiten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Aufkochen, eine Minute unter Rühren einköcheln lassen, bis die Soße leicht anzieht.

Lachs unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, in eine feuerfeste Auflaufform legen. Mit der Marinade bepinseln.

Im Ofen (mittlere Schiene) 10 bis 12 Minuten garen, bis sich der Lachs mit einer Gabel leicht zerteilen lässt.

Den Fisch mit Frühlingszwiebeln und Sesamsamen garnieren.

Lauwarmer Spinatsalat mit Sesam als Beilage

Zutaten:

  • 500 g frischer Spinat, geputzt und gewaschen
  • 2 Esslöffel dunkles, geröstetes Sesamöl
  • 1 Teelöffel Sesam
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Salz nach Geschmack

Anleitung:

Den Spinat in einem Topf mit kochendem Wasser ca. 1 Minute blanchieren. In einen Durchschlag geben, mit kaltem Wasser kurz abschrecken, gut ausdrücken.

Aus Sesamöl, Knoblauch, Sesam und Salz eine Marinade anrühren.

Den Spinat gut auflockern, mit der Marinade übergießen.

 

Guten Appetit!

Fotos: Sun-Mi Jung

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

150 Bewertungen
super
gut
okay
uninteressant