Seit 25 Jahren sind wir für Sie da. Vieles hat sich seitdem verändert. Doch unser Ziel ist geblieben: Energie.Besser.Machen. Lesen Sie anlässlich unseres Jubiläums, wie smarte Energielösungen Wohnen besser machen – damals, heute und morgen.
Nichts ist so privat wie die eigenen vier Wände. Dass Frank Herbener so viele Wohnungen seiner Kunden kennt, macht ihn deshalb auch ein bisschen stolz. Denn es zeige, dass die Süwag mehr sei als ein anonymer Lieferant von Strom und Gas. „Wir hatten schon immer den Anspruch, für jeden die individuell beste Lösung zu finden“, erzählt der Vertriebler aus dem Team Neue Energielösungen. „Und um Energie wirklich besser zu machen, muss man den Kunden mitunter persönlich kennenlernen.“
Effizienz im Fokus
Kurz nachdem die Süwag gegründet wurde, trat mit der Energieeinsparverordnung der Vorgänger des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Kraft. Sie regelte, welche energetischen Anforderungen Gebäude in Deutschland künftig erfüllen mussten. Das Niedrigenergiehaus wurde zum Standard. „Schon damals beschäftigte viele Menschen also, wie sich das Zuhause energieeffizienter gestalten lässt – ob mit besser isolierten Fenstern oder einer neuen Heizung.“
Die Technik, die wir heute mit nachhaltigem Wohnen verbinden, steckte damals allerdings in den Kinderschuhen. „Wärmepumpen und Solaranlagen waren eher etwas für Idealisten. Denn sie waren teuer und die Technologien noch nicht ausgereift.“ Das hielt Süwag-Mitarbeiter nicht davon ab, sie bei sich zu Hause einzubauen. Als Energiepioniere testeten sie neue Anlagen selbst, oft noch vor der Markteinführung durch die Hersteller. „Wir wollten die Technik kennenlernen, genau über Vorteile und Schwachstellen Bescheid wissen“, erzählt Frank Herbener, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Firmenjubiläum feiert. Auch ausgewählte Kunden nahmen an diesen Pilotprojekten teil. Von der Süwag erhielten sie dafür eine finanzielle Förderung. „So haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt und konnten schließlich entscheiden: Ist das was für unsere Kundschaft oder nicht?“
„Unsere Kunden erhalten alles aus einer Hand.”
Frank Herbener, Koordinator Partnermanagement Handwerk
Zunächst lief der Vertrieb der Technik dabei über Partnerunternehmen. Die Süwag kümmerte sich um die Beratung der Kunden und lieferte ihnen die nötige Energie. „Heute verkaufen wir Wärmepumpen und Co. dagegen selbst“, erklärt Frank Herbener. „Wir bieten die Lösungen komplett aus einer Hand.“ Die Zusammenarbeit mit dem regionalen Fachhandwerk jedoch macht die Energielösungen der Süwag erst möglich.
Die Nischenprodukte von damals sind inzwischen Standardware für die breite Masse geworden. Deutschlandweit war die Wärmepumpe 2025 erstmals das meistverkaufte Heizsystem. „Das Thema Nachhaltigkeit hat für unsere Kunden zuletzt noch einmal an Bedeutung gewonnen“, meint Frank Herbener. Viele wollten unabhängig von fossilen Energieträgern werden und ihr Haus fit für die nächste Generation machen. Etliche Kunden begleiten der Energieexperte und sein Team von Beginn an bei ihrer persönlichen Energiewende zu Hause. „Manche rufen mich zehn Jahre nach dem ersten Kontakt wieder an: Meine Ölheizung ist kaputt, jetzt möchte ich wechseln.“ Erreichbar ist Frank Herbener verlässlich unter derselben Telefonnummer. „Die hat sich in 25 Jahren nie geändert.“
Eine Konstante. Genauso wie die Gewissheit, dass die Süwag für ihre Kunden mitdenkt und langfristig plant. „Wer sich heute für eine Solaranlage entscheidet, bekommt auch in drei Jahren noch den passenden Speicher von uns oder eine kompatible Wallbox, die überschüssigen Sonnenstrom aufnimmt.“
Smartes Zuhause
In Zukunft wird die Solaranlage sogar mit der Heizung sprechen. Oder den Wäschetrockner starten, wenn gerade viel kostenloser Strom vom Dach da ist: Energiemanagementsysteme für den Haushalt, kurz HEMS, steuern Energieflüsse, um selbst erzeugten Strom möglichst effizient zu nutzen und Kosten zu sparen. Klar, dass Süwag-Mitarbeiter diese Systeme längst testen. „Der Trend geht dahin, dass Energietechnik digitaler und smarter wird. Gibt der Kunde uns die Erlaubnis dafür, werden wir künftig immer mehr Einblicke in sein Zuhause erhalten“, glaubt Frank Herbener. Störungen zum Beispiel könnte der Versorger dann aus der Ferne erkennen – und beheben, bevor Sie sie zu Hause überhaupt bemerken. Die Beziehungen zu unseren Kunden? „Werden dadurch nur noch tiefer werden“, sagt Frank Herbener.

Christina Hartenstein, stellvertretende Leiterin Serviceteam Universal Idstein
Erleben Sie Christina in Action!
Allein unter Männern?
„Ohne funktionierende Netze kein Strom und kein Gas! Als stellvertretende Leiterin unseres Serviceteams in Idstein sorge ich mit dafür, dass im Verteilnetz unserer Region alles läuft. Unsere Monteure kümmern sich um Störungen, führen Wartungen durch und vieles mehr. Auch ich war früher oft draußen im Einsatz – und dabei oft die einzige Frau. Schon bei meiner Ausbildung war ich allein unter Kerlen. Der ganze Technikbereich war und ist noch immer eine echte Männerdomäne. Als Frau wird man manchmal belächelt und muss erst beweisen, dass man richtig anpacken kann. Meine Ausbilder und Chefs bei der Süwag-Netztochter Syna dagegen haben mich von Anfang an ernst genommen und genauso gefördert wie die Kollegen. Hier zählt nicht das Geschlecht, sondern die Ambition. Und das Interesse bei Frauen und Mädchen für Technikberufe steigt. Heute sind wir weniger die Exoten als vor 25 Jahren – wer weiß, was die Zukunft bringt.“
