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Sonnige Aussichten: Dank Solaranlage auf dem Dach produziert Süwag-Kunde Herbert Huth seinen eigenen grünen Strom.

Photovoltaik

Herr Huth fängt die Sonne ein

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  • 09.04.2024
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Sonnige Aussichten: Dank Solaranlage auf dem Dach produziert Süwag-Kunde Herbert Huth seinen eigenen grünen Strom.

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Sonnige Aussichten: Dank Solaranlage auf dem Dach produziert Süwag-Kunde Herbert Huth seinen eigenen grünen Strom.

Der Winter war über weite Strecken nass und grau. Umso mehr freut sich Herbert Huth, dass der Frühling da ist. Wenn die Sonne mehrere Stunden am Tag hell und warm vom Himmel strahlt, sitzt der Rentner gerne gemütlich auf seiner Terrasse oder fährt eine Runde mit dem Rad. So tankt er Energie – und nicht nur bei ihm selbst füllen sich bei gutem Wetter die Speicher auf.

Auch die Solaranlage auf dem Dach seines Hauses in Karlstein am Main produziert dann fleißig Energie. Sie versorgt unter anderem die Wärmepumpe und das Elektroauto mit grünem Strom. Energie, die nicht direkt im Haushalt verbraucht wird, fließt in einen Batteriespeicher.

Besonders praktisch fanden wir, dass alles aus einer Hand war.

Herbert Huth
Süwag-Kunde

„Meiner Frau und mir war es schon immer wichtig, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten“, erzählt Herbert Huth. „Schon als wir unser Haus 2003 gebaut haben, haben wir über eine Photovoltaikanlage nachgedacht. Doch die Dachausrichtung nach Osten und Westen erwies sich damals als ungünstig, die Technik war noch nicht so weit.“ Die Idee aber behielt das Ehepaar im Hinterkopf. Sonne gibt es in seiner Heimat schließlich satt: Bayern gehört zu den sonnenscheinreichsten Bundesländern in Deutschland.

Ein Artikel über Solarenergie in der „Menschen & Energie“ lieferte etliche Jahre später die Inspiration für einen erneuten Anlauf. „Wir haben dann einfach mal Kontakt zu unserem Energieversorger aufgenommen und gefragt, was möglich ist.“ Das Ergebnis der Vor-Ort-Begehung: Eine Solaranlage für die Huths lohnt sich – die Planung der Anlage samt passendem 9-Kilowatt-Speicher konnte beginnen. „Die Süwag hat uns gut beraten und uns eine super Gesamtlösung angeboten. Besonders praktisch fanden wir, dass alles aus einer Hand war und sich die Süwag zum Beispiel auch um die Handwerker gekümmert hat“, berichtet Huth.

Bei der Süwag gibt es viele spannende Jobs – einen davon hat Jonathan Hein:

„Als Referent für neue Energielösungen habe ich jeden Tag die Chance, die Energiewende in der Region aktiv mitzugestalten. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich schätze es, Verantwortung zu tragen und immer wieder neue Ideen entwickeln zu können. Langweilig wird’s dabei nie, denn Stillstand gibt’s in unserem Team nicht.“ Das klingt gut für Sie? Jetzt Stellenangebote checken und bewerben:

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Diese Rundum-Betreuung wusste der ehemalige Gemeindekämmerer auch bei seinen nächsten Energieprojekten zu schätzen. Auf Solaranlage und Speicher folgten eine Wallbox fürs E-Auto und im Dezember 2022 eine Wärmepumpe. „So möchten wir unseren eigenen Sonnenstrom noch besser nutzen“, sagt Herbert Huth. Eine clevere Entscheidung, wie ihm Süwag-Experte Jonathan Hein bestätigt: „Wärmepumpen gehören zu den effizientesten Heiztechnologien. Mit Ökostrom arbeiten sie sogar CO2-neutral – umso besser, wenn Sie den kostenlos mit der eigenen Solaranlage gewinnen können!“

Herbert Huth ist zufrieden: In den Sommermonaten deckt er einen großen Teil seines Energieverbrauchs mithilfe von Solarenergie – und kann das, was ihm die Sonne liefert, richtig ausschöpfen. „Unser Eigenverbrauch liegt im Schnitt bei rund 90 Prozent.“

Die ersten Nachbarn in der Umgebung haben die Huths schon angesteckt mit ihrer Begeisterung für die Kraft der Sonne. Ob bald noch mehr Solarmodule auf den Hausdächern in der unterfränkischen Gemeinde auftauchen? Die Süwag zumindest wäre vorbereitet: „Aufgrund der hohen Nachfrage gab es zuletzt immer wieder Lieferschwierigkeiten, sodass unsere Kunden leider mit Wartezeiten rechnen mussten“, sagt Jonathan Hein. „Inzwischen aber haben wir keine Probleme mehr. Wir haben viele Produkte im eigenen Lager und sind breit aufgestellt.“

Platz an der Sonne

Im vergangenen Jahr zeigte sich die Sonne am häufigsten in Baden-Württemberg und Bayern: rund 1.855 Stunden. Auch die anderen beiden Bundesländer im Süwag-Gebiet, Rheinland-Pfalz und Hessen, sind von der Sonne verwöhnt.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

70

Prozent Ihres Strombedarfs decken Sie mit der eigenen Solaranlage.

„Nicht nur auf Süddächern sinnvoll“

Herr Hein, welchen Anteil meines Stromverbrauchs kann ich mit einer ­Solaranlage selbst produzieren?
Das hängt unter anderem von der Größe der Solaranlage ab. In der Regel planen wir Ihre Anlage aber so, dass Sie möglichst 70 Prozent Ihres Eigenbedarfs mit eigenem Sonnenstrom abdecken können. Wie wir das am besten erreichen, besprechen wir gerne bei einer kostenlosen Erstberatung – und erstellen dann ein individuelles Konzept.

Braucht mein Dach eine bestimmte Ausrichtung, damit sich eine Photo­voltaikanlage lohnt?
Viele meinen, dass eine Solaranlage nur auf einem Süddach sinnvoll ist. Das stimmt nicht! Moderne Anlagen erzielen auch auf nach Osten oder Westen geneigten Dächern sehr gute Renditen. Sogar ein Norddach kann sich unter Umständen eignen, wenngleich die Energieausbeute deutlich geringer ist. Hier gilt: Je flacher der Neigungswinkel, desto höher der Ertrag.

Worauf kommt es sonst noch an?
Die Statik und der Bauzustand des Daches sind für eine sichere Installation natürlich entscheidend. Außerdem sollte eine gewisse Fläche für die Solaranlage zur Verfügung stehen: Mindestens 20 Quadratmeter freie Dachfläche sollten es schon sein.

Alles zu unseren Solarangeboten finden Sie unter
suewag.de/solar

an Jonathan Hein,
Süwag-Experte für neue Energielösungen

Fotos: Martin Leclaire, Süwag, Illustration: SeitenPlan

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