Energiemythen

Unfassbar?

  • 25.03.2025
  • 7 Minuten
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Unglaublich, aber wahr – oder doch erstunken und erlogen? Finden Sie es heraus: Gemeinsam gehen wir weitverbreiteten Vorurteilen rund um Solarenergie und Co. auf den Grund.

Ein schwach beleuchtetes Studio mit einem antiken Schreibtisch aus Holz. Darauf: Bücher, Lampen, Kerzen. Im Hintergrund ein altes Windrad. Das ist heute Lars Meiers Bühne. Schnell pudert die Maskenbildnerin sein Gesicht noch einmal ab, während die Nebelmaschine feinen Dunst in der Kulisse verteilt. Dann kann es losgehen: „Und Action!“, ruft der Regisseur. Für Lars Meier eine ungewohnte Situation. Denn eigentlich ist er nicht Schauspieler, sondern Energieberater bei der Süwag. Doch für die neue Kampagne des Energieversorgers schlüpft er in eine andere Rolle: Er spielt den Moderator einer besonderen Show.

Fans der Fernsehsendung „X-Faktor“ dürfte das dunkle, mythische Setting bekannt vorkommen. Das ist gewollt. In der Kultserie werden den Zuschauern unfassbare Geschichten erzählt. Sie müssen entscheiden, was Fakt und was Fiktion ist. Auch Lars Meier präsentiert seinem Publikum unglaubliche Geschichten. Der Unterschied: Es geht um Energiemythen.

„Über Solarenergie, E-Mobilität und Co. kursiert unfassbar viel Unsinn“, erklärt er. „Als Energieversorger möchten wir helfen aufzuklären. Damit unsere Kunden keinen Lügen aufsitzen, sondern informierte Entscheidungen treffen können.“ Unterstützung für seine Mission bekommt Lars Meier von seinen Fachkollegen Jonathan Hein und Marco Weilbächer. Gemeinsam gehen sie nachfolgend schon einmal einigen Mythen auf den Grund.

„Dieser Filmdreh war ein riesiger Spaß.”

Lars Meier, Süwag-Energieberater

„So etwas wie diesen Filmdreh habe ich noch nie vorher gemacht – es war ein riesiger Spaß“, sagt Lars Meier. „Ich bin überzeugt: Sich auf etwas Neues einlassen, das kann sich auch im Bereich Energie lohnen.“ Also: Seien Sie offen und lassen Sie sich überraschen!

Fakt oder Fiktion? Sehen Sie die Filmclips, die wir für unsere neue Kampagne gedreht haben:

Zu den Videos

„Solarmodule haben eine schlechte Energiebilanz“

„Es dauert über 300 Jahre bis ein Solarmodul die Energie, die seine Herstellung gekostet hat, wieder reingeholt hat.“ Diese Geschichte tischt Lars Meier den Zuschauern in einem der Mythenvideos auf. Ohne Frage: ein Märchen. Wie aber sieht der ökologische Fußabdruck tatsächlich aus? Das kann der Süwag-Solarexperte Jonathan Hein beantworten: „Es stimmt natürlich, dass die Produktion von Solarmodulen Energie benötigt und dabei unter anderem CO2 frei wird. Wichtig ist die energetische Amortisation: Also, ab wann produziert eine Solaranlage mehr Energie, als ihre Herstellung verbraucht hat?“

Umweltfreundlich und unabhängig

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat ausgerechnet: Für die meisten marktüblichen, in Deutschland verbauten Siliziummodule ist das schon nach weniger als 1,3 Jahren der Fall. Andere Analysen gehen von 1,5 bis zwei Jahren aus. „Unabhängig von der genauen Zahl ist damit klar, dass eine Solaranlage bereits nach sehr kurzer Zeit eine positive Energiebilanz aufweist“, betont Jonathan Hein.

Der entscheidende Vorteil dieser Technologie: Nur bei der Produktion entstehen klimaschädliche Emissionen. „Die nächsten 20 bis 25 Jahre nicht mehr. So lange bleiben nämlich die Module einer Solaranlage nutzbar“, erklärt der Solarexperte. Auch wenn man die Herstellung der Module mitberechnet, hat Sonnenstrom demnach einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als Strom, der aus fossilen Rohstoffen wie Kohle oder Erdgas gewonnen wird. „Er ist eine der umweltfreundlichsten Energiequellen. Und er macht Sie unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und von steigenden Preisen“, sagt Jonathan Hein. Klingt gut? Gerne besprechen wir mit Ihnen, welches unserer Süwag-Solarpakete das richtige für Sie ist. Nutzen Sie unsere kostenlose Solarberatung.

„Solaranlagen lohnen sich nur im Süden“

Ohne Sonne kein Sonnenstrom. So viel ist klar. Doch heißt das wirklich, dass sich Solaranlagen nur im sonnenverwöhnten Süden lohnen? „Keineswegs“, sagt Jonathan Hein. „Je weiter man sich geografisch Richtung Süden bewegt, desto mehr Energie liefert die Sonne zwar potenziell. Doch auch bei uns in Deutschland produziert eine Anlage mit fünf Kilowattpeak Leistung bis zu 5.500 Kilowattstunden Strom im Jahr.“ Dieser Ertrag deckt laut dem Süwag-Solarexperten in den meisten Haushalten einen Großteil des Energiebedarfs. Knapp 23 Quadratmeter Dachfläche braucht es dafür. „Die bietet fast jedes Einfamilienhaus, auch ein Reihenhaus“, betont er.

Reiche Ernte von März bis Oktober

Die größte Ausbeute liefert eine Solaranlage auf einem Süddach. Doch auf nach Osten oder Westen geneigten Dächern erzielen moderne Anlagen ebenfalls sehr gute Renditen. „Gerade bei einem hohen Eigenverbrauch und hohen Strompreisen rechnet sich Photovoltaik auch auf solchen Dächern“, weiß Jonathan Hein. Selbst ein Norddach eignet sich unter Umständen, wobei die Energieausbeute hier deutlich geringer ist. Es gilt dann: Je flacher der Neigungswinkel, desto besser die Ausbeute.

Eigene Energie ernten Sie übrigens nicht nur, wenn die Sonne direkt auf die Module scheint. „Bei sogenanntem diffusen Licht sind immerhin noch bis zu 30 Prozent Leistung drin“, sagt Jonathan Hein. „Auch an einem wolkenverhangenen Tag produziert eine Solaranlage also Strom.“ Und was ist im Winter? Wenn die Sonne in der kalten Jahreszeit besonders tief steht, sinkt die Energieproduktion deutlich. Eine Faustregel besagt: Von März bis Oktober deckt eine gut geplante Solaranlage einen großen Teil des Stromverbrauchs ab. „Das heißt, drei Viertel des Jahres können Sie vorwiegend kostenlose und klimafreundliche Sonnenenergie nutzen“, sagt der Solarexperte. Nicht schlecht, oder?

Immer effizienter

Der Wirkungsgrad von handelsüblichen Silizium-Solarzellen steigt stetig. Er beschreibt, wie viel Prozent des einfallenden Sonnenlichts in Strom umgewandelt werden. Zellen aus neuartigen Materialien erzielen im Labor heute sogar schon Wirkungsgrade von knapp 30 Prozent.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Immer günstiger

Die Preise für Solarmodule sinken dagegen seit Jahren kontinuierlich. Experten gehen davon aus, dass die Komponenten in Zukunft noch günstiger werden.

Quelle: Home und Smart

„Eine Wallbox ist kompliziert zu installieren“

Herr Weilbächer, für wen lohnt sich eine Wallbox eigentlich?
Für jeden, der ein E-Auto besitzt, würde ich sagen. Zu Hause laden ist einfach bequem. Und an einer Wallbox geht das nicht nur schneller, sondern auch sicherer als an einer herkömmlichen Steckdose. Mit unseren smarten Süwag-Wallboxen können Sie Ihre Ladevorgänge außerdem clever steuern und sogar die Stromkosten für einen Dienstwagen verbrauchsgenau mit Ihrem Arbeitgeber abrechnen. Übrigens nicht nur als Eigenheimbesitzer: Auch Mieter haben grundsätzlich ein Recht auf eine Wallbox, wenn zu ihrer Wohnung ein fest zugewiesener Stellplatz gehört.

Was muss ich tun, wenn ich eine Wallbox installieren möchte?
Zunächst sollten Sie prüfen, ob Ihr Hausanschluss und der Zählerschrank die technischen Voraussetzungen erfüllen. Das geht am einfachsten mit einem Vor-Ort-Check durch einen Elektrofachbetrieb. Mein Tipp: Auf elektrohandwerk.de finden Sie qualifiziertes Fachpersonal in Ihrer Nähe. Die Profis erledigen bei Bedarf nötige Anpassungen und übernehmen oft auch die Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber für Sie.

Wie geht es dann weiter?
Sie wählen den Installationsort: Süwag-Wallboxen können wandhängend oder an einer Stele angebracht werden – in einer Garage genauso wie in einem Carport. Steht die gewünschte Position fest, geht es an die Leitungsverlegung. Denn der Strom muss vom Verteilerkasten zur Wallbox gelangen. Die eigentliche Montage der Wallbox geht danach minutenschnell. Auch das übernimmt der Fachbetrieb Ihres Vertrauens für Sie.

Wie viel Zeit muss ich insgesamt einplanen?
In der Regel dauert die Installation nicht länger als einen Arbeitstag – selbst, wenn ein Wanddurchbruch nötig ist. Für einen reibungslosen Ablauf sprechen Sie am besten vorab mit Ihrem Handwerksteam. Oft können Sie vorbereitende Arbeiten erledigen, damit alles zügig geht: zum Beispiel den Durchgang zum Verteilerkasten freiräumen. Sie sehen: Auch wenn man oft hört, das sei alles wahnsinnig schwierig – mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite ist der Weg zur eigenen Wallbox wirklich unkompliziert.

Für jeden die passende Box

Smarte Funktionen für den privaten und geschäftlichen Gebrauch, auf Wunsch mit zwei Ladepunkten: Mit unseren Alfen-Eve-Wallboxen laden Sie mit bis zu 22 kW bequem zu Hause. Entdecken Sie unsere Produktpalette und finden Sie den Homecharger, der zu Ihnen passt. Jetzt online unsere attraktiven Angebote checken! Dort beantworten wir übrigens auch die am häufigsten gestellten Fragen rund um Wallboxen und ihre Installation:

Mehr erfahren

Fotos: erdmann & erdmann medien


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