Heizen

Aufgedreht!

  • 02.09.2025
  • 1 Minute
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Über den Thermostat steuern Sie nicht nur die Temperatur, sondern auch den Energieverbrauch. Haben Sie den Dreh raus?

Einfach Energie sparen

Ein Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Es lohnt sich also, die Heizung herunterzudrehen, zum Beispiel wenn tagsüber niemand zu Hause ist. Smarte Thermostate übernehmen diese Aufgabe automatisch. Achten Sie aber darauf, dass die Raumtemperatur nicht unter 16 Grad fällt, denn sonst steigt das Risiko für Schimmelbildung.

So arbeitet ein Thermostat

Ein Thermostat hat vier Bestandteile: Kopf, Fühler, Ventilstift und Ventil. Wenn Sie am Thermostatkopf drehen, stellen Sie die Temperatur ein. Im Inneren sitzt ein Temperaturfühler, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Sie dehnt sich bei Wärme aus, zieht sich bei Kälte zusammen und bewegt dadurch den Ventilstift. So öffnet oder schließt sich das Ventil, das steuert, wie viel Wasser durch die Heizung fließt.

Welche Temperatur in welchem Raum?

Jeder Mensch empfindet Wärme anders, doch für ein gesundes Raumklima und einen sparsamen Energieverbrauch helfen Richtwerte. 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer sorgen für eine erholsame Nachtruhe. Im Wohn- und Kinderzimmer darf es mit 20 bis 22 Grad etwas wärmer sein. In der Küche und im Flur reichen meist 18 Grad. Achtung, Heizmythos: Voll aufgedreht heißt nicht schneller warm – nur heißer am Ende.

Die Stufen 1 bis 5

Welche Einstellung macht’s wie warm? Pro Stufe steigt die Temperatur um vier Grad. Stufe eins entspricht ungefähr 12 Grad, Stufe fünf 28 Grad. Diese Symbole helfen zusätzlich beim Einstellen: Die Schneeflocke ist der Frostschutz, damit zum Beispiel im Keller keine Leitungen platzen. Der Halbmond ist die Nachtabsenkung auf etwa 16 Grad.

Analog oder digital?

Neben dem klassischen, weißen Drehkopf am Heizkörper gibt es inzwischen viele digitale Modelle. Elektronische Thermostate ermöglichen genauere Einstellungen und zeitgesteuertes Heizen. Noch mehr Funktionen bieten smarte Thermostate: Sie lassen sich per App steuern, folgen individuellen Zeitplänen und erkennen oft auch geöffnete Fenster oder Türen.

Grafik: RossHelen/Shutterstock.com, SeitenPlan mit Material von Shutterstock.com


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