Viele Wettkämpfe und Kulturevents fallen wegen Corona aus. Auch in diesen Zeiten bleibt die Süwag ein beständiger Partner für Vereine und Veranstalter.
Das Sportjahr 2020 lief ganz anders als gedacht. Und auch geplante Kulturprojekte hat die Corona-Krise gehörig durcheinandergewirbelt. Falls Veranstaltungen stattfinden, sitzt nur wenig Publikum auf den Rängen oder ist erst gar nicht zugelassen. Vereine und Veranstalter entwickeln daher mit großem Einsatz neue Formate für sportliche Wettbewebe oder Konzerte – mit Unterstützung der Süwag. „Den Vereinen brechen die Gelder weg. Es ist uns wichtig, weiterhin ein verlässlicher Partner für sie zu sein, denn sie tragen zum Miteinander in unserer Region bei“, sagt Tobias Leistner, Sponsoringverantwortlicher bei der Süwag. „Unser Motto ‚Meine Kraft vor Ort‘ gilt für uns deshalb auch in dieser schwierigen Zeit.“ Gemeinsam mit den Vertragspartnern sucht er neue Wege, um Events durchzuführen – beispielsweise digital oder mit begrenzter Zuschauerzahl. „Viele Vereine haben uns schnell Vorschläge für neue, kreative Lösungen präsentiert“, freut er sich. In enger Zusammenarbeit entwickeln sich dann aus diesen Ideen entsprechende Veranstaltungsformate. „Wichtig ist es, ein offenes Ohr zu haben und mutig zu sein, diese Projekte zu unterstützen“, erklärt Leistner.
Unser Motto „Meine Kraft vor Ort“ gilt für uns auch in diesen schwierigen Zeiten.“
Tobias Leistner

Einige Sponsoring-Projekte aus dem Jahr 2020:
Der ARQUE-Lauf
Der CrossFondo – TaunusTripleBergSprint in diesem Jahr zwar statt, hatte aber ein besonderes Konzept: Beim Laufevent zugunsten der Arbeitsgemeinschaft für Querschnittgelähmte mit Spina bifida/Rhein-Main-Nahe e. V. (ARQUE) hatten Teilnehmer vier Monate lang die Möglichkeit, als Einzelläufer oder Team auf die Strecke zu gehen. Die Laufzeit hat jeder selbst gestoppt und danach online eingegeben. Zum Abschluss gab es eine digitale Siegerehrung.
Feldberg, Hessen
Grand Prix Bad Homburg
Komplett virtuell ging in diesem Jahr der Grand Prix Bad Homburg an den Start. Radprofis wie Simon Geschke, Georg Zimmermann und Nils Politt gingen mit ihrem Bike „auf die Rolle“ und fuhren zeitgleich auf der Online-Plattform Rouvy die digitalisierte Kurparkstrecke ab. Die Rennen wurden live auf YouTube übertragen. Für Tobias Leistner ist das Format sehr spannend: „Solche digitalen Events wird es in Zukunft vermutlich häufiger geben.“

Total digital: Die Rennstrecke durch den Kurpark wurde virtuell nachgebildet.
Bad Homburg, Hessen
Lahneck Light
Auch „Lahneck Live“, das große Kulturfest in den Rheinanlagen von Oberlahnstein, hat sein Konzept angepasst. Mit „Lahneck Light“ begeisterte stattdessen ein kleines, aber feines Open-Air-Festival seine vorab begrenzte Besucherzahl. Künstlerisch spannend und viel mehr als bloß ein Ersatz.

Corona-Kultur vor schöner Kulisse: „Lahneck Light“ lud in den Garten des Lahnsteiner Martinsschlosses.
Lahnstein, Rheinland-Pfalz
Süwag KiLa Cup
Der Leichtathletik-Förderverein Limburg-Weilburg seinen Nachwuchswettbewerb „Süwag KiLa Cup“ in lauter kleine Vereinsturniere umgewandelt. Dabei führte jeder Verein eigene Wettkämpfe in zentral festgelegten Disziplinen durch. Alle Ergebnisse werden online an den Leichtathletik-Förderverein geschickt und der Sieger virtuell gekürt.

Die großen Sportfeste mit über 600 Teilnehmern fielen aus, stattdessen wetteiferte der Nachwuchs in Kleingruppen.
Limburg-Weilburg, Hessen
Bergfestival
In Murrhardt wurde aus der Veranstaltungsreihe „Sommerpalast“ das „Bergfestival“. Die geplanten Großveranstaltungen im Zirkuszelt fielen aus, stattdessen vermittelten kleine Bühnen in freier Natur ganz besondere Kulturerlebnisse. Eine begrenzte Teilnehmerzahl genoss auf Picknickdecken und Campingstühlen Musik mit Aussicht.

Der Wald als verwunschene Bühne: Beim „Bergfestival“ wurde die Natur ins Konzept eingebunden.
Murrhardt, Baden-Württemberg
7. blacksheep Bandcontest
Komplett aufs Internet setzten die Veranstalter des 7. blacksheep Bandcontests. Die Kulturinitiative aus Bad Rappenau führte ihren Bandwettbewerb erstmals online über eine Abstimmungsplattform durch – mit positivem Aha-Effekt: Zwar soll der Wettbewerb möglichst bald wieder live auf die Bühne kommen, doch die virtuelle Abstimmung wird es auch zukünftig geben. Für Tobias Leistner eine spannende Entwicklung: „Wir blicken hoffnungsvoll auf das kommende Jahr und werden unsere Vereine weiterhin als verlässlicher Partner unterstützen.“

„Kid the Child“ aus München gewann den 7. blacksheep Online-Bandcontest.
Bad Rappenau, Baden-Württemberg
Fotos: GrandPrixBadHomburg, taunus.pics, Annegret Hirschmann, Martin Rumpf, Flo Dittmann, petersen.jpg, Mike Wenski
